Ob Tomaten, Gurken, Trauben oder Tee- und Küchenkräuter – die Erntezeit ist in vollem Gange und die Freude an der Gartenarbeit, die sich nun auszahlt, gross. Allerdings verlangen Trockenheit und Hitze den Pflanzen gerade viel ab und fordern uns Gärtnernde heraus. Abseits der Gärten und Grünflächen macht sich der Klimawandel in Form von überhitzten Innenstädten und schlafraubenden Tropennächten bemerkbar. Auch Starkniederschläge häufen sich, während das Grundwasser schwindet. Doch wir alle können – und müssen – etwas dagegen tun: Asphalt knacken, standortgerechte Pflanzen ansiedeln und damit die Biodiversität in und oberhalb der Erde wieder ermöglichen. Bioterra macht in der aktuellen Ausgabe des Magazins Mut zu diesem Aufbruch.
Welche Weiterbildungen, Tagungen und Events wir Ihnen aktuell ans Herz legen, lesen Sie ebenfalls in diesem Newsletter.
Herzliche Grüsse
Ihr Bioterra-Team
Entsiegeln – bitte!
Asphalt und Beton heizen sich im Sommer übermässig auf, Starkniederschläge können nicht versickern. Und obwohl man darum weiss, wird schweizweit täglich eine Fläche von mehr als vier Fussballfeldern versiegelt. Viele Städte sind zum Glück inzwischen darum bemüht, gewisse Bereiche wieder von ihren Asphaltdecken zu befreien. Und auch Private können einen Beitrag leisten, indem sie auf ihrem Grund entsiegeln oder in öffentlichen Projekten mitwirken.
Kräuter für Tee können an einem belüfteten Ort im Schatten zum Trocknen aufgehängt werden.
Werden beim Basilikum die Knospen abgeknipst, verlängert sich die Erntesaison.
Auch Gründüngung regelmässig schneiden und damit mulchen.
Maiskolben ernten, wenn sich die Samenfäden braun färben.
Tomaten regelmässig aufbinden.
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Viele weitere Tipps auch dazu, was wie wo gesät und gepflanzt werden kann, finden sich jeweils im «Bioterra» Magazin und auf unserer Webseite mit den Filtern «Gartenwissen» und «Saison».
Er ist so gross wie ein Fingernagel, sehr gefrässig und sorgt momentan bei uns in der Deutschschweiz für Schlagzeilen. Bioterra hatte in der März-Ausgabe 2023 des gleichnamigen Magazins über den Japankäfer Popillia Japonica und weitere Schädlinge berichtet. Damals war dieser erst im Tessin aufgetaucht. Wie Sie den grünlich schimmernden Japankäfer von anderen Artgenossen unterscheiden, was Sie mit biologischen Mitteln tun können, um ihn aufzuhalten und wo die Forschung momentan steht, haben wir für Sie zusammengetragen.
Mogelsberg SG: Nicht nur Blumen lassen Evelyn und Urs Krapf-Schibli in ihrem vielfältigen Garten versamen, auch einzelne Exemplare von Gemüse- und Salatsorten dürfen blühen. Wenn sie ihren Garten an den Spätsommertagen vom 26. und 27. August öffnen, vermitteln sie ihre Begeisterung und ihr Wissen zu alten Sorten und deren Vermehrung über Samen, zu Wildstauden und zu Heil- und Färberpflanzen. Der Garten ist nur einervon zahlreichen Privatgärten von Bioterra-Mitgliedern, die Ende August zum Besuch einladen.
Zum dritten Mal findet vom 14.– 16. September das Symposium «Soil to Soul» statt. Während dreier Tage dreht sich in der Mühle Tiefenbrunnen in Zürich alles um die Themen Bodenbewirtschaftung, Genuss und Verdauung. Bioterra-Leser*innen erhalten auf diverse Veranstaltungen 20 % Rabatt.
An alle gartenfreudigen Lehrpersonen: Soll an Ihrer Schule ein Schulgarten entstehen, aber Sie wissen noch nicht, wie Sie dieses Projekt angehen sollen und was es alles dazu braucht? Am Samstag, 23. September 2023, bieten wir eine Weiterbildung zum Thema «Aufbau Schulgarten». Sie besteht aus einem Modul vor Ort und einem darauffolgenden Online-Erfahrungsaustausch. Es hat noch freie Plätze. Anmeldefrist ist Donnerstag, der 31. August.
Beobachtender Besucher oder lenkender Gestalter? Ruhesuchender, Nutzer oder Störenfried? Was ist die Rolle des Menschen im Naturgarten? Am Bioterra-Naturgartentag an der ZHAW in Wädenswil werden mögliche Antworten besprochen und verschiedene Perspektiven beleuchtet. Naturgarten-Profis und -Interessierte haben so die Möglichkeit, ihr Fachwissen zu vertiefen und den Diskurs zu fördern. Die diesjährige Fachtagung findet am Freitag, 24. November zum Thema «der Faktor Mensch im Naturgarten» statt – merken Sie sich das Datum vor.