Image
Teaserbild Gartenbauschule Hünibach Lehrgang Fachperson Biodiversitätsförderung

Neuer Lehrgang Fachperson Natur und Umwelt mit Fachrichtung Biodiversitätsförderung

Ein praxisnaher Lehrgang für alle, die täglich in Naturräumen arbeiten: In Zusammenarbeit mit Bioterra entwickelt die Gartenbauschule Hünibach den neuen Lehrgang in der höheren Berufsbildung zur Fachfrau/Fachmann Natur und Umwelt – Fachrichtung Biodiversitätsförderung.

Body

Im Artikel Bildung für die Zukunft aus der Juli/August-Ausgabe der Zeitschrift «Bioterra» finden sich weitere Informationen.

Title
Interessant für Mitarbeitende von Bioterra-Fachbetrieben?

Body

Der Lehrgang ist gedacht für erfahrene Praktikerinnen und Praktiker mit einem EFZ und mindestens fünf Jahren Berufserfahrung. Im Bioterra-Fachbetrieb sind das die Gärtnerinnen und Gärtner, die schon heute draussen Verantwortung tragen und ihrer Arbeit eine neue Richtung geben wollen.

Der Lehrgang steht ebenso Fachleuten aus Landwirtschaft, Werkhöfen, Umweltbildung und Beratung offen. Genau diese Mischung macht das Netzwerk wertvoll. Die Teilnehmenden lernen von Referierenden, die selbst in der Praxis stehen und arbeiten mit Berufsleuten zusammen, die den gleichen Auftrag aus einem anderen Blickwinkel kennen.

Die offiziellen Schweizer Grundlagen: Die Teilnehmenden lernen die offiziell anerkannte und standardmässig verwendete Einteilung der Lebensräume in der Schweiz kennen, mit ihr zu arbeiten und diese als Referenz für die eigene Praxis zu nutzen.

Lösungen, welche die Kundschaft mitträgt: Kunden wünschen sich mehr Biodiversität? Die Teilnehmenden lernen, Kundenwünsche, Standort und Unterhaltsaufwand mit ökologischer Wirkung zu vereinbaren und Biodiversität vor Ort zu stärken.

Beratung statt Ausführung allein: Die Teilnehmenden schätzen Potenziale realistisch ein und prüfen Machbarkeit, Wirkung und Aufwand von eigens formulierten Biodiversitätszielen, um daraus sinnvolle Lösungen für Auftraggebende zu formulieren. Das eröffnet Beratungen, Pflegekonzepte und Projekte für Privatkunden, Gemeinden und Areale.

Sicherheit bei Vorschriften und Beiträgen: Die rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Förderinstrumente sind zentral für tragfähige Projekte. Die Teilnehmenden erkennen, wo Synergien entstehen und wo Konflikte mit Nutzung, Gestaltung, Bewirtschaftung oder Planung auftreten können.