Seit 1947 den Naturgärten in der Schweiz verpflichtet, vertritt Bioterra seit 2008 die Interessen der naturnah arbeitenden Garten- und Landschaftsbauer*innen, Baumpfleger*innen und Planner*innen in der Politik und grünen Branche. Als Mitglied der OdA Umwelt gestalten wir aktiv die Aus- und Weiterbildung in der grünen Branche mit und packen gegen den Fachkräftemangel an. Mit der Zertifizierung von Gartenbau- und Planungs-Betrieben haben wir das anerkannteste Qualitätssiegel für Endkunden – Private, Gemeinden und Immobilienbranche – geschaffen. In einer Zeit, in welcher nachhaltige Lösungen in allen Branchen zum neuen Muss werden, garantiert es kompetente, engagierte, umweltfreundliche und naturnahe Garten- und Planungs-Arbeit.
Eure Vorteile als zertifizierter Fachbetrieb Naturgarten

Tiere im Garten, Klimabäume. Grüne Fassaden, Dächer, Regenwasser-Tanks und Naturpools: Das Interesse nach Naturgärten wächst ungebremst. Die Nachfrage nach Naturgarten-Profis ist grösser als das Angebot. Jedes dritte Bioterra Mitglied nutzt unsere Auflistung! Doch wie unterscheidet die engagierte Kundschaft die Streu vom Weizen?
- hebt euren Betrieb in der Werbung an die Privatkundschaft von der Masse ab
- etablierte Orientierung für Städte, Gemeinden und Naturschutzorganisationen
- Fach-Newsletter, mehrere Netzwerk- und Weiterbildungsanlässe unterstützt euren Betrieb am Ball zu bleiben
- Unsere Fachgruppe steht bei Fragen zum naturnahen Gartenbau zur Seite
- gratis 1/16-Inserat in Bioterra-Zeitschrift im Zertifizierungsjahr im Wert von 380 CHF
- Auflistung in Suchmaske (eine der meist besuchten Unterseiten) und Karte
Dein Betrieb wird einem umfangreichen Profil präsentiert, welches euer SEO optimal unterstützt. Ebenso könnt ihr offene Stellen und Lehrlingsplätze ausschreiben! - Chance auf ein Mini-Personen-Portrait in der Zeitschrift Rubrik "Bioterra leben"
- Chance auf eine Vorher-/Nachher-Reportage in der Zeitschrift
- Berechtigung, online Kurse für Private und Profis auszuschreiben
- Berechtigung, den eigenen Schaugarten inkl. Besuchsinformationen im Rahmen der Plattform und Jahres-Event Offener Garten zu bewerben
Im jährlichen Beitrag ist die reguläre Mitgliedschaft inklusive. Diese bietet regelmässig Leserangebote wie
- Pflanzen- und Saatgut-Raritäten
- Kurse
- Führungen
- Gartenreisen
- 7x im Jahr Bioterra-Zeitschrift im Briefkasten
Zudem ist euer Betrieb automatisch Mitglied einer Regionalgruppe. Einige Bioterra-Fachbetriebe bringen sich in diese auch kooperativ ein, z.B. für Auftritte an Märkten, Inserate im regionalen Jahresprogramm, Vorträge etc..
- B2B-Konditionen im Shop für Kundengeschenke, Kommunikationsmaterialien u.a.
- Vorrang gegenüber nicht-zertifizierten Betrieben bis Oktober vor Lehrgangsstart für den ZHAW-Lehrgang "Naturnaher Garten- und Landschaftsbau NGL"
- nutze das in der Schweiz führende Gartenmagazin als Kundenzeitschrift
- 10% Ermässigung an Fachtagungen und Weiterbildungen in unserem Netzwerk
- Erstregistrierung und Extrarabatt für Mitarbeiter*innen für den Naturgartentag
- 5% Rabatt auf Kompotoi-Miete und 600 CHF Rabatt bei Kauf
- Rabatt auf Einträge ins casafair-Branchenverzeichnis (print und online)
Bioterra trägt als Interessenvertretung von über 200 Fachbetrieben Naturgarten und Biogärtnereien und mit seinen 14'000 Mitgliedern in 26 Regionalgruppen politische Initiativen mit, verfasst Stellungnahmen zu Vernehmlassungen und hat ein starkes Netzwerk mit u.a. Bio Suisse, Grünstadt, FIBL, den Bildungspartnern ZHAW und Gartenbauschule Hünibach und vielen anderen Organisationen.
Bioterra ist auch Mitglied der Oda Umwelt und stärkt als Bildungsträger für Lehrgänge in der höheren Berufsbildung im Bereich das Handwerk im Bereich Biodiversität.
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Euer Weg zur Zertifizierung
Am besten meldet sich ein Betrieb gleich im Frühjahr an. Bei einer Anmeldung bis Ende Juni ist eine Zertifizierung bis Ende Jahr möglich.
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Macht einen Selbstcheck, um herauszufinden, ob ihr bereits die wichtigsten Voraussetzungen für eine Zertifizierung erfüllt. Falls ja, könnt ihr euren Betrieb direkt anmelden, falls nein steht eine Beratung für eine Zertifizierung als Umstellungsbetrieb zu. Unsere Expert*innen begleiten euch gerne.
Ihr beantragt für euren Betrieb per Formular das Audit für die Zertifizierung.
Achtung: ihr benötigt dazu
- Informationen von 3 Referenz-Projekten, welche beim Audit besucht werden könnten
- Bilder dieser Referenz-Projekte, gerne Planungs- und Pflanzlisten-Dokumente
- Informationen zu den Ausbildungen eurer Fachpersonen im Naturgarten-Bereich
- Kalender, um Audit-Termine vorschlagen zu können
- bitte vorher den Fachbetriebs-Check machen
Das Ausfüllen des Formulars dauert bei guter Vorbereitung maximal 30-60 Minuten.
Ihr bekommt einen Termin mit zwei unserer Auditoren/innen für einen Besuch bei euch, an welchem euer Betrieb und 3 eurer umgesetzten oder geplanten Projekte kennengelernt und bewertet werden. Die Auditoren/innen schreiben einen Bericht zuhanden der Prüfungskommission.
Ende Juni und Ende Oktober entscheidet die Prüfungskommission (PRK) über die Zertifizierung der geprüften Betriebe aufgrund der Berichte und der Bewertungen. Bei vielen Anträgen können auch weitere PRK-Sitzungen dazwischen stattfinden.
Die Fachstelle Naturgarten schickt euch in mehreren Schritten den Vertrag und Ihr Zertifikat zu und das Profil eures Betriebes wird aufgeschaltet. Ab sofort habt ihr die Berechtigung zum internen Bereich, Newsletter und den diversen Vergünstigungen.
Alle 5 Jahre findet wieder ein Audit zur Re-Zertifizierung statt.
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Gartenbau-Betrieb oder Planungs-Betrieb und gleichzeitig Biogärtnerei?
Gib bei der Anmeldung an, ob euer Betrieb ein reiner Planungsbetrieb oder ein Gartenbau-Betrieb ist. Die Anforderung, insbesondere im Bereich Ausbildung unterscheiden sich dabei etwas, siehe Richtlinien Kapitel 4 und 8.1. Betriebe können auch gleichzeitig Fachbetriebe Naturgarten Gartenbau, Planung und Biogärtnerei sein.
Antrag Typ Gartenbau Antrag Typ Planung/Planungsbüro
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Kosten
Nutze unseren interaktiven Kostenrechner:
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Häufige Fragen und Missverständnisse
Muss ich den NGL gemacht haben oder sonstige Lehrgänge?
Obwohl wir eine umfassende Weiterbildung im Bereich Naturgarten empfehlen, insbesondere den Lehrgang Naturnaher Garten- und Landschaftsbau der ZHAW, kann auch langjährige Erfahrung angerechnet werden. Ausbildungen sind weder Garant noch Voraussetzungen für das Zertifikat. Wir anerkennen die Vielfalt an Bildungswegen, ebenso starke Autodidakt*innen, prüfen aber die Kompetenz (Handwerk, Pflanzenkenntnis, Lebensräume, Planung) anhand der Referenzanlagen.
Was bedeutet das Planungs-Zertifikat?
Mit dem Planungs-Zertifikat ausgezeichnete Betriebe planen regelmässig für andere Ausführenden. Sie machen Bauleitungen, Submissionen etc. und werden auch in einem speziellen Planungs-Audit darauf geprüft und umgekehrt auch empfohlen, um auch mit konventionell aufgestellten Betrieben Anlagen gemäss den Richtlinien umsetzen zu können. Beratende Personen, welche für Private z.B. Pflanzplanungen machen können wir damit nicht auszeichnen. Weiterbildungen im Planungsbereich oder umgekehrt im Bereich Pflanzen- und Lebensraum-Kenntnisse sind dazu unerlässlich.
Ist das Zertifikat nur für kleine Betriebe oder nur für Grossbetriebe?
Wir haben sowohl Kleinst- als auch Grossbetriebe bis zu 70 Personen, welche erfolgreich das Zertifkat erhalten haben. Der Aufwand hält sich für alle Betriebsgrössen in Massen, ebenso die jährliche Gebühr. Natürlich lassen wir Augenmass walten, was die realistischen Möglichkeiten kleiner Betriebe angeht. Die meisten unserer Betriebe haben zwischen 6 und 10 Mitarbeitende. Für die speziellen Herausforderungen/Abklärungen grosser Betriebe bieten wir auch gerne kostenlose Beratung vor Ort an.
Können wir als Baumpflege-Betrieb zertifiziert werden?
Ja, wenn ihr Kenntisse und drei Referenzobjekte vorweisen könnt, welche eure Pflanzen- und Lebensraum-Kompetenz für Unterpflanzungen oder Erweiterung des Baumes als biodiversen Habitats-Raum vorweisen könnt. Wichtig sind natürlich auch eine ordentliche Ausbildung oder entsprechend gute praktische Erfahrung im Baumpflegebereich und dass die Betriebsabläufe auf Nachhaltigkeit optimiert werden (Transporte minimieren, Totholz in Gärten lassen, keine Pestizide und mineralische Dünger, Schutz der Erde/Unterscheibe des Baumes)
Missverständnis: Nach der Zertifizierung darf man keine konventionelle Gärten oder unnachhaltige Projekte mehr machen
Das wird zwar über das Bioterra-Zertifikat behauptet, stimmt aber nicht. Bioterra prüft die gesamtbetriebliche Nachhaltigkeit und die Naturgarten-Kompetenz. Auch konventionelle Gärten können betrieblich nachhaltig gebaut werden, sprich lokale Materialien, Vermeidung unnötiger Transporte, keine Pestizide und mineralische Dünger. (Es gibt sogar biologisch gepflegte Sportplätze.). Natürlich muss ein GaLa-Betrieb immer auch Kunden- und Planungswünschen folgen. Bioterra erwartet aber ein klares Engagement seiner Betriebe Richtung Nachhaltigkeit und Naturnähe. Wo Raum besteht, sollen zu nachhaltigeren Lösungen inspiriert werden. Das kann auch schrittweise über viele Jahre geschehen und eine Geschäftsbeziehung bereichern. Gegenüber Bioterra muss ein Betrieb seine Pflanzen- und Lebensraum-Kompetenz mit Referenzobjekten beweisen. Bei den Audits werden die Betriebsabläufe geprüft rund um Transport und Materialien sowie soziale Arbeitsbedingungen etc.
Ist die Zertifizierung aufwendig?
Nein. Der Antrag benötigt ca. eine Stunde deiner Zeit. Der Audit einen Halbtag. Das Onboarding (dein Profil bei uns, Logins etc.) vielleicht nochmals eine Stunde. Der jährliche Report um die 10 Minuten. Alle 5 Jahre kommen wir wieder zwei Referenzobjekte anschauen (im Jahresbeitrag inbegriffen). Natürlich freuen wir uns, wenn ihr die Vernetzungsevents und Weiterbildungstage von Bioterra zusammen mit den Mitarbeitern nutzt, doch diese sind freiwillig.






