Wenn ein paar Sonnenstrahlen den nahenden Frühling ankündigen und die Natur langsam aus dem Winterschlaf erwacht, wächst auch die Sehnsucht nach blühenden Gärten. Noch bevor die Gartensaison richtig beginnt, lade ich euch ein, euch gedanklich in die schönsten Gartenparadiese zu träumen. Und vielleicht wird aus dieser Vorfreude schon bald eine echte Entdeckungsreise: Begleite uns zum Beispiel im April auf die Gartenreise «Ligurien & Piemont» – eine Reise zwischen Blütenrausch und Genuss. Die ligurische Küste im Frühling ist nämlich ein Fest für die Sinne. Du wanderst zwischen duftenden Olivenhainen mit Blick aufs Meer, lässt dich von den Gartenjuwelen der Riviera verzaubern und entdeckst im Piemont das Tulpenmeer von Schloss Pralormo.
Träumen dürfen wir auch ganz generell von einer Gartenkultur, die Menschen Naturerfahrungen ermöglicht, Gleichgesinnte zusammenbringt, in der Wissen geteilt und weitergetragen wird. Es erfüllt mich mit Freude, dies in der Bioterra-Welt gemeinsam mit euch zu leben und weiter wachsen zu lassen.
Herzliche Grüsse Julia (Müller), Bioterra Geschäftsstelle #GernePerDu
Alle Gartenreisen im Überblick
Das Unterwegs-Sein mit Gleichgesinnten schafft Verbindungen und Erinnerungen, die weit über das Erlebte hinausreichen. Ob an der blühenden Riviera, in duftenden Alpengärten oder versteckten Stadtoasen: Jede Reise ist ein Erlebnis für alle Sinne, bei dem Fachwissen, Entdeckerfreude und Respekt vor der Natur im Mittelpunkt stehen. Neugierig geworden? Schau dir jetzt das ganze Programm der Bioterra-Gartenreisen 2026 an.
Du möchtest auf eine Reise mitkommen, bist aber noch nicht ganz bereit zum Buchen? Melde dich gerne per Mail an gartenreisen [at] bioterra.ch, damit wir deine gewünschte Teilnahme vormerken können.
Heute möchte ich dich auch auf unsere Biodiversitäts-Botschafterin 2026 aufmerksam machen, die du dir vielleicht neu in den Garten holen magst? Es ist das Wald-Weidenröschen, eine unkomplizierte Staude mit purpurfarbenen Blütenständen. Bei guten Verhältnissen wird sie maximal 150 cm hoch. Neben ihrer Anspruchslosigkeit überzeugt sie mit einer langen Blütezeit und ihrer Beliebtheit bei Bienen und anderen Insekten – helle Standorte und nährstoffreiche Böden behagen ihr am besten. Erhältlich ist sie in gut sortierten Biogärtnereien mit Wildpflanzenangebot.
Vom Frühling bis zum Herbst pflegen Kinder in den Saisonkursen unter Anleitung von freiwilligen Gartenpädagog*innen ihre eigenen Beete. Sie erleben, wie aus kleinen Samen, die sie mit den eigenen Händen in die Erde stecken, in ein paar Monaten kräftige Gemüse- und Blütenpflanzen heranwachsen. Die teilnehmenden Kinder des letzten Jahres berichten nicht nur, dass die eigenen Rüebli viel besser schmecken als diejenigen aus dem Supermarkt, sondern auch, wie fasziniert sie von den verschiedensten Tieren sind, die sie überall im Garten antreffen. Jetzt anfragen und zum Saisonkurs anmelden!
Sind schon erste Frühlingsanzeichen auszumachen? Die Vorfreude aufs neue Gartenjahr wächst mit Sicherheit von Tag zu Tag. Zum Glück gibt es im Garten immer etwas zu tun. Im Februar kannst du zu Beispiel Stauden setzen wie die einheimische Schafgarbe Achillea millefolium - übrigens unsere letztjährige Biodiversitäts-Botschafterin. Du kannst Frühkartoffeln vorkeimen und einjährige Sommerblumen, Aubergine, Peperoni oder Peperoncino vorziehen.
Bevor die Zwiebelpflanzen spriessen, gilt es, im Beet aufzuräumen. Macht man es später, ist die Gefahr gross, dass die zarten Frühlingstriebe verletzt werden. Am besten werden die frostfreien trockenen Tage ab Mitte Februar dafür genutzt, dürre Gräser und vertrocknete Samenstände zurückzuschneiden.