April, April – erst hetzte er mit seinen frühsommerlichen Temperaturen Zwetschgen-, Kirsch- und Apfelbäume zur Blüte. Nur um sie bald darauf mit Minusgraden, Hagel und Schnee zu erschrecken.
Gut möglich, dass das Wetter bald wieder warm und gartenfreundlich wird. Wen treffen wir wohl an den Pflanzenmärkten und Setzlingstauschbörsen unserer Regionalgruppen an? Und wer macht mit bei der Aktion Mähfreier Mai, die eine neue Ästhetik im Garten zur Schau trägt, eine unaufgeräumtere, blühfreudigere, zukunftsträchtige?
Herzliche Grüsse Lina Aerni, Redaktion und Kommunikation bei Bioterra Schweiz
Es ist Marktsaison!
Die lauen Frühlingstage kommen bestimmt bald zurück. Und mit ihnen viele schöne Pflanzenmärkte und Setzlingstauschbörsen, an denen Bioterra-Regionalgruppen landauf, landab beteiligt sind. Jetzt umschauen, planen und schon bald zwischen Wildstauden, Tomaten und Kräutern schlendernd das Markttreiben geniessen!
Erhalten Sie neu in diesem Newsletter Einblicke in Gärten, die im Rahmen der Aktion «Offener Garten» ihre Tore öffnen. Wie zum Beispiel denjenigen von Bioterra-Mitglied Carolina Bütler in Mund VS, die ihn während der nationalen Tage am Samstag, 16. Juni zugänglich macht. Ihre Motivation? «Die Biodiversität in der Schweiz ist stark unter Druck. Mit mehr Natur in unseren Privatgärten können wir einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt leisten. Meinen Garten öffne ich, damit Besucher*innen die unglaubliche Schönheit eines Naturgartens erleben und zugleich sehen, dass wir alle mit Engagement und Eigenleistungen auch kostengünstig solch wertvolle Lebensräume schaffen können.»
Die Gartenbauschule Hünibach feiert 2024 ihr 90-jähriges Jubiläum (Frühlingsfest 26.-27.4.). Als Bildungs- und Kompetenzzentrum für biodynamischen und naturnahen Gartenbau bietet sie mit Bioterra den Lehrgang Biogarten an: Teilnehmende lernen einen Naturgarten nach den Grundsätzen der Permakultur zu planen, umzusetzen und biologisch oder biodynamisch zu bewirtschaften. Sie kennen Nutzpflanzen, Wildstauden und Kräuterund wissen, wie man sie biologisch produziert. Zudem erlangen sie Kenntnisse über regenerative Bodenbewirtschaftung und biologischen Pflanzenschutz.