Für mich sind es die kleinen Dinge, die grosse Freude bereiten. Zum Beispiel, dass ich auch zu dieser Jahreszeit mein Essen mit frisch geerntetem Gemüse direkt vom Hof oder eigenen Beet zubereiten kann. Oder dass ich beim Filmen im Gartenkind-Saisonkurs den Garten durch Kinderaugen erleben durfte. Oder dass ich bei der Arbeit für Bioterra tagtäglich mit Menschen zu tun habe, die mich inspirieren und die auf vielfältige Weise gestalten, wirken und bewegen.
Falls auch dich die Begegnung mit Menschen antreibt: Eine Gelegenheit für Austausch bietet der Naturgartentag am 21. November, für den es noch Tickets gibt.
In diesem Sinne: Auf ein freudiges Miteinander und eine bunte Herbstzeit!
Herzliche Grüsse Julia (Müller), Bioterra Geschäftsstelle #gerneperdu
Bioterra-Naturgartentag 2025
Die ganztägige Fachveranstaltung am 21. November auf dem ZHAW Campus Grüental in Wädenswil widmet sich dem Bioterra-Jahresthema «Wasser». Wie betreffen uns globale Wasser-Bewegungen in Zeiten des Klimawandels? Wie können wir, was davon lokal ankommt, leiten oder sogar direkt am Haus nutzen? Wie halten wir das kostbare Gut natürlich rein? Und welches Leben birgt es in sich? Sieben Referierende tauchen mit uns ein in ihre Spezialgebiete. Dazu gibt es eine Minimesse und Führungen in die ZHAW Lehr- und Forschungsgärten. Sichere dir jetzt dein Ticket und nutze die Gelegenheit zum Austausch mit Gleichgesinnten.
Wöchentlich pflegten dieses Jahr Kinder im Rahmen von 68 «Gartenkind»-Saisonkursen in der ganzen Schweiz ihr eigenes Beet, säten, pflanzten und ernteten, bastelten mit Gartenmaterialien und lernten viel über die Kreisläufe und Tiere im Garten. Zum Beispiel in Binningen BL bei Eva Coors. Sie hat mit ihrer Gartenkindgruppe als Abschluss ein buntes Kräutersalz zubereitet (Bild). Einen Einblick in ihren Saisonkurs gibt ein kurzer Film.
Für die kommende Saison suchen wir an diversen Standorten freiwillige Leitungspersonen oder Unterstützung.
Ein innovativer Prototyp soll Denkimpulse rund um regenerative zukunftsgerichtete Gartenkultur, Vielfalt und Offenheit bieten. Konkret geht es um den zusammen mit dem Bioterra-Fachbetrieb crea Natura neu gestalteten Nutzgartenteil des Anna Zemp Naturgartens in Männedorf. Er ist ein lebendiges Beispiel und Experimentierraum für kleinräumiges, ressourcenschonendes Gärtnern, der nächstes Jahr im Rahmen von «Offener Garten» präsentiert wird.
Auf sonnige und warme Tage folgen plötzliche Temperatureinbrüche. Im Spätherbst sollten Gärtner*innen wettertechnisch auf alles vorbereitet sein und kälteempfindliches Gemüse rechtzeitig ernten. Viele Kohlarten dürfen jedoch noch stehen bleiben. Was es im Bio- und Naturgarten zum Beispiel zu tun gibt:
Abgefallenes Laub zum Mulchen unter Beerensträucher legen.
Verblühte Stauden stehen lassen und erst im Frühjahr schneiden.
Weiss-, Rotkohl und Wirz überstehen problemlos einige Minusgrade und werden erst vor starkem Frost geerntet.
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Mit Saisontipps, Praxisbeiträgen für biologisches und naturnahes Gärtnern, Reportagen von besonderen Gärten, Porträts von Gartenmenschen und vielem mehr begleitet dich unsere Zeitschrift «Bioterra» durchs Gartenjahr.