Duft und Gift im Fluss

Beschreibung

Seit 30 Jahren pflege ich unseren Garten. Habe versucht, das Erbe der 2 vorbesitzenden Parteien seit 1900 in meine Vorstellungen eines Gartens für die einheimische Flora und Fauna einzubeziehen. 

Das abschüssige Terrain (5m) wurde mittels Trockensteinmauern aus Plasselber Kalk auf ca. 4 Ebenen terrassiert.

Eigenes Quellwasser fliesst über den Brunnen und einen Miniteich in einem Bächlein teils über einen Tuff in Richtung Wohlensee. Die Riedfläche wird max. einmal pro Jahr geschnitten.

Die Hostet befindet sich in der Weide der 6 Skudde-Schafe ausserhalb des Gartens. Zwei Naturhecken umrahmen die Weide und wurden zum Schutz vor Verbiss der Schafe eingehagt. Ein uralter "Super-Hochstämmer" Abfelbaum mit Berner Rosen und Sauergrauech steht neben dem Haus.

Im Garten selbst wachsen noch sehr viele unterschiedliche teils über 50jährige Rosenstauden und Rambler.

In einer Hochstaudenflur gibt es viele einheimische Stauden, wie das Waldweideröschen, Engelwurz, Stinkende Nieswurz, Wasserdost und Mädesüss, Baldrian, Sterndolden. Ein Hingucker ist die Aster aterifolius 'Lady in Black'.

Der Duft im Garten ist vielfältig mit Meieriesli, Lavendelhain, Geissblatt, schwarzem Holunder, zahlreichen Kräutern und Rosen.

Das Gift wächst überall, wie in manchem Garten. Namentlich Salomonssiegel, Meieriesli, Eisenhut, Fingerhut, Efeu, Oleander und 10 unterschiedliche Wolfsmilchgewächse. Hauptsache, die Gärtnerin und Besuchenden wissen darüber.

Und Alles ist im Fluss ... am Fluss .... an der Aare oder besser dem Wohlensee. Insbesondere die Gartenakelei darf sich verbreiten, aber auch die Wolfsmilchgewächse sowie die gelbe Resede oder das Waldweideröschen und das echte Labkraut breiten sich aus. Seit ein paar Jahren hat sich das grosse Hexenkraut bei mir eingefunden, diese filigrane Pflanze ist mittlerweile mein Liebling.

Zahlreiche Tiere hausen in unserem Gartenreich. Vögel, Erdkröten, Ringelnatter, Zauneidechse, Fledermäuse, u.a. das Braune Langohr sowie Igel und Hermelin. 

Zwei Hündinnen spielen gerne Empangskomitee: die mittlerweile 13-jährige taube Airedale-Terrier-Dame "Duxie" und die schmusefreudige junge Lagöttin "Kèly".

Seit 2023 öffnen wir seitens Natur- und Vogelschutz die Gärten in der Gemeinde Wohlen: https://nvw.birdlife.ch/offenegaerten 

Man kann von uns aus auch im Wohlensee baden gehen.

Öffnungszeiten
Aktuell keine Öffnungszeiten vorhanden
Kategorie
Offener Bioterra-Community-Garten
Galerie
Merkmale
Gartentypen und Stilrichtungen
  • Botanik, Sammlergarten
  • Cottagegarten
  • Dorfgarten, ländlicher Garten
  • Naturgarten
  • Nutzgarten
  • Ökologie
  • Ziergarten
Vegetation und Thema
  • Baum und Strauchbestand
  • Gemüsegarten
  • Küchenkräuter, Heilkräuter
  • Obst-und Beerengarten
  • Rosen
  • Stauden
  • Wildgehölze, Wildhecken
  • Wildstauden
Gartenelemente
  • Brunnen
  • Fliessgewässer
  • Kunst, Skulpturen
  • Pergola, Laube, Pavillon
  • Terrasse(n)
  • Trockenmauer
  • Wasser
Kontaktperson
Claire-Lise Suter
E-Mail Adresse
claire-lise@le-chant-du-rossignol.ch
Telefon
0797060964
Adresse
Eymattweg 26
3034 Murzelen
Anfahrt

Idealerweise wird das Auto in der Eymattbucht an der Mühlebergstrasse 2.5 km oberhalb des Stauwehrs geparkt und die ca. 500 m flussaufwärts zu Fuss zum Garten gegangen. Der Garten liegt an der Velostrecke der Aareroute Thun-Biel und viele Biker fahren direkt auf der Naturstrasse dem See entlang bei uns durch. Für Bootsfahrende gibt es unseren Bootsplatz direkt unterhalb des Gartens. Der nächste Postautohalt der 100-er-Linie Bern-Aarberg liegt ca. 3.5 km entfernt in Illiswil oder Murzelen. Über Wanderwege kann der Garten aufgesucht werden.