Eine Vielzahl an Markt- und Pflanzentauschangeboten unserer Regionalgruppen steht aktuell auf unserer Agenda. Geht vorbei, holt euch Tipps und Pflanzen für eure Gärten, Terrassen und Balkone; tauscht euch mit den regionalen Bioterra-Vertreterinnen und Vertretern aus. Sie freuen sich über euren Besuch.
Jetzt ist auch der Zeitpunkt, um auf die Bewegung #nomowmay, also den mähfreien Mai, aufmerksam zu machen. Initiiert von der britischen NGO Plantlife rufen mittlerweile etliche Naturschutzorganisationen dazu auf, im Mai – und gerne auch darüber hinaus – den Rasen nicht zu mähen. Dies, um der grünen Ödnis entgegenzutreten und die Artenvielfalt zu fördern. Eine Idee, die Bioterra seit jeher befürwortet. Denn ein Rasen, in dem Wild- und andere Pflanzen blühen und Nahrungsquellen für Bestäuber wie (Wild-)Bienen und Schmetterlinge sind, trägt zur Schaffung eines gesünderen Ökosystems bei.
In diesem Sinne wünsche ich einen freudigen Start in den (mähfreien) Mai.
Herzliche Grüsse Julia Müller, Bioterra Geschäftsstelle
Mähfreier Mai
Die Intention dahinter ist gut und begrüssenswert. Wichtig ist aber auch, sich bewusst zu werden, welchen Zweck der eigene Rasen erfüllt. Wo wird er nicht oft betreten? Dort empfiehlt es sich, auf eine Blumenwiese hinzuarbeiten, die nur ein- bis zweimal jährlich gemäht wird. Alternativ gibt es die Möglichkeit, einen niedrig wachsenden Blumenrasen, einen Duft- oder Blumenschotterrasen anzulegen. Mehr zu diesen Rasentypen und zum Anlegen einer Wildblumenwiese finden Sie in der Mai/Juni-Ausgabe der Zeitschrift «Bioterra». Sie erscheint am 8. Mai und Bioterra Mitglieder erhalten sie per Post zugestellt.
Wilde Blüten für heimische Insekten: Das Ursprungs-Saatgut dieser robusten, insektenfreundlichen Blütenpflanzen wurde in Schweizer Naturbeständen gesammelt und in der jungen Wildpflanzengärtnerei Flora di Berna in Iffwil BE kultiviert. --> Jetzt bestellen.
In unserem Shop findest du jederzeit viele nützliche, sinnvolle und schöne Dinge für die Gartensaison. Zum Beispiel eine Auswahl an hochwertigen Werkzeugen für Kinder und Nisthilfen für Wildbienen. --> Zu den aktuellen Angeboten.
Im Rahmen von Gartenkind für Schulen bieten wir neu Kurse «Unterrichten im Nutz- und Naturgarten» an den Pädagogischen Hochschulen Luzern und Zug. In den Kursen werden grundlegende Kompetenzen für vorhandene oder geplante Schulgärten erarbeitet. Die Weiterbildung unterstützt und fördert, gestützt auf den Lehrplan 21, den vielseitigen, handlungsorientierten und fächerübergreifenden Unterricht.
Bereits sind es rund 160 Teilnehmende, die ihre Gärten auf unserer neuen Plattform präsentieren und euch einladen, hinter ihre Gartenzäune zu blicken. Sie entscheiden selber über ihre Öffnungszeiten - einige von ihnen bieten bereits im Mai Tage an, an denen sie Besucherinnen und Besucher empfangen.
Es ist beeindruckend, wie viel Zeit und Arbeit, wie viel Herzblut und Begeisterung viele Menschen in die Gestaltung und Pflege ihrer Gärten stecken. Dies sichtbar zu machen, wertzuschätzen und damit noch mehr Menschen für die Schaffung biodiverser Lebensräume zu sensibilisieren, das ermöglicht unsere Aktion «Offener Garten».
Sie weben ihre blauen Blütenwolken von April bis Juni durch den Garten. Wo Vergissmeinnicht bei der Aussaat nicht im Wege sind, sollten sie stehen bleiben. Nicht zuletzt, weil die blauen Blumen – es gibt auch Sorten in Weiss und Hellrosa – in ihren Samen das Versprechen bergen, im nächsten Frühling wiederzukommen. Wer sie als Mulch unter Sträucher legt, kann sich im nächsten Jahr von dort Jungpflanzen ausgraben.
Mit Saisontipps, Praxisbeiträgen für biologisches und naturnahes Gärtnern, Reportagen von besonderen Gärten, Porträts von Gartenmenschen und vielem mehr begleitet Sie unsere Zeitschrift «Bioterra» durchs Gartenjahr.