Liebe Gartenfreundin, lieber Gartenfreund
Der heisse Sommer webt sich langsam in einen freundlichen, nicht mehr ganz so trockenen Spätsommer. Die Tage werden kürzer, die Nächte kühler – und im Garten gibt es noch einmal reichlich zu entdecken und zu ernten.
Zeit, die letzten Früchte und Kräuter einzubringen, reifes Gemüse zu geniessen und den Garten noch einmal in vollen Zügen auszukosten. Während die Sonne bereits etwas tiefer steht, kündigt sich zugleich der Herbst leise an: Schon bald werden sich die Blätter der Bäume verfärben und den Garten in warme Farben tauchen. Bevor es so weit ist, gibt es jedoch noch einiges zu tun und vor allem viel zu geniessen oder Neues, Spannendes zu erfahren.
Z.B. in unserem nächsten Kurs, in dem Markus Allemann zeigt, wie eine Kräuterspirale aus Recyclingmaterial gebaut wird oder bei der grossen Pilzausstellung des Pilzvereins.
Während wir noch ernten, beginnt im Garten bereits die Vorbereitung auf das nächste Jahr. Mehrjährige Pflanzen können geteilt und versetzt werden, freie Beete lassen sich mit einer schützenden Mulchschicht bedecken und manche Stauden können jetzt noch gepflanzt werden.
Eine wunderbare Gelegenheit zum Tauschen bietet die Pflanzentauschbörse: Pflanzen, die im eigenen Garten etwas mehr Platz brauchen oder nicht mehr am richtigen Ort stehen, können ein neues Gartenzuhause finden. Gleichzeitig warten vielleicht genau die richtigen, spannenden Pflanzen darauf, in einem Garten an einem freien Plätzchen Wurzeln zu schlagen. So wechseln nicht nur Pflanzen ihren Standort, sondern auch Erfahrungen, Geschichten und gärtnerische Ideen. Vielleicht entdecken Sie dabei eine neue Lieblingspflanze für Ihren Garten!
Ausserdem lohnt sich jetzt die Saatguternte. Die Plattform um zu Tauschen bieten wir im Februar 2027. Weitere Infos folgen mit dem neuen Jahresprogramm.
Bevor sich der Garten endgültig in den Herbst verabschiedet, geniessen wir noch einmal die Fülle dieser besonderen Jahreszeit: die letzten warmen Sonnenstrahlen, den Duft von reifen Früchten, das Summen der Insekten und die vielen kleinen Veränderungen, die uns Tag für Tag begleiten.
Und auch wenn die Gartensaison langsam zu Ende geht, muss nicht alles aufgeräumt werden. Verblühte Stauden und Pflanzenreste bieten Nahrung und Unterschlupf für zahlreiche kleine Gartenbewohner. Samenstände sind wertvolle Nahrungsquellen für Vögel, und abgestorbene Pflanzenteile können Insekten einen geschützten Platz zum Überwintern bieten. Ein wenig Unordnung darf deshalb ruhig bleiben – denn ein lebendiger Garten muss nicht perfekt aufgeräumt sein. Vielleicht lohnt es sich, in diesem Herbst einmal bewusst etwas stehen und liegen zu lassen und zu beobachten, wer davon profitiert.