Aubergine Pflanze, Bild von Werner Redlich auf Pixabay

Gemüse für Töpfe

Mit guter Gemüseerde gefüllt, verwandeln sich Kisten und Töpfe in fruchtbare Beete für Auberginen, Peperoni, Chilis und Tomaten.

Von Ute Studer

Bild von Werner Redlich auf Pixabay

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Mit dunkelvioletten und rosa Auberginen, gelben Peperoni, roten Tomaten und Chilis in Töpfen und Kisten entsteht auch auf Balkon oder Terrasse ein wunderschön bunter Gemüsegarten. Eine farbenfrohe Alternative zum traditionellen Blumenschmuck. Rosarote, kleine, zuckersüsse Tomaten, die einem wie im Schlaraffenland als Naschgemüse noch sonnenwarm fast in den Mund wachsen, sind ein Traum. Ein «Insalata Caprese» mit Mozzarella, Tomaten und Basilikum, eine «Parmigiana» aus Auberginen, Tomaten und Parmesan oder eine «Peperonata» aus Peperoni, Chili und Tomaten, all diese mediterranen Genüsse können wir mit den Balkon-Früchten geniessen. Durch Mauern geschützt vor Sturm, Regen und kalten Winden, können sich die Südländer an einem sonnigen Standort auf Terrasse oder Balkon in Gefässen sogar besser entfalten als in ungünstigen, zugigen Gartenecken. Mit einigen Töpfen kann zudem auch fehlender Platz im Gemüsegarten wettgemacht werden. Mit passenden mediterranen Setzlingen und dem richtigen Know-how gelingt so ein kleiner Gemüsegarten im Topf. Ins Freie dürfen die Setzlinge jedoch erst, wenn ab Mitte Mai die Gefahr von Nachtfrösten vorbei ist.

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Grosse Töpfe verwenden

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Im Prinzip können alle Gemüsepflanzen in Gefässen gezogen werden, wenn diese ausreichend gross sind, Abzugslöcher besitzen und die zum Wachsen notwendige Erde mit Nährstoffen enthalten. Das heisst konkret: 20 Liter sollten Töpfe für die Setzlinge mindestens fassen. Mehr ist besser. Bezüglich Material gilt: Tongefässe sind schwer und bilden Verdunstungskälte. Also wenig optimal, da Südländer keine kalten Füsse mögen. Dunkle Gefässe heizen sich bei Sonnenschein zu sehr auf. Darum hellbraune Plastiktöpfe verwenden. Zudem gilt: eine Pflanze pro Topf. Bei höheren Gewächsen wie Tomaten und Auberginen kommen beim Pflanzen bereits Stecken zum Anbinden mit in den Topf. Damit die Gemüsepflanzen in ihren Untersetzern nicht mit den Füssen im Wasser stehen, werden sie auf zwei zugeschnittene Holzlatten in den Untersetzer gestellt. Grund: Stehen sie im Wasser, beginnen die empfindlichen Wurzeln zu faulen.

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Gefässe befüllen

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Als Erstes werden die Löcher im Topfboden mit Tonscherben oder Kieselsteinen abgedeckt, damit keine Erde hinausrieselt. Unten im Topf empfiehlt sich eine Drainageschicht aus Blähtonkügelchen. Als Pflanzsubstrat eignet sich Biogemüseerde ohne Torf, der noch etwas Hornspäne und Gesteinsmehl beigegeben werden. Die Pflanzen so tief einsetzen, dass noch ein rechtes Stück vom Stängel in die Erde kommt, an dem sich Wurzeln bilden können. Nach dem Pflanzen gut angiessen.

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Pflanzenangebote wie dieses werden jeweils im Magazin «Bioterra» präsentiert und zum Bestellen angeboten. Den ganzen Artikel zum mediterranen Gemüse für Töpfe und Kisten mit vielen Tipps für den Anbau lesen «Bioterra»-Abonnent*innen bzw. Mitglieder in der April-Ausgabe 2022 der Zeitschrift.

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