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Danci zvg

Drei Macherinnen hinter unseren Weihnachtangebot

Gärten sind wie Menschen: Sie tragen Geschichten in sich. Drei Macherinnen erzählen, was in ihren ‚Beeten‘ wächst – und was sie antreibt.

Gute Dinge mit guten Wurzeln – dieses Motto begleitet mich, wenn ich für den Bioterra-Webshop nach besonderen Produkten suche. Und hinter jedem Stück, das du bei uns findest, steckt mehr als nur Handwerk, nämlich Geschichten, Überzeugungen und eine tiefe Verbindung zur Natur. 

Wie bei einem Garten, in dem nicht nur Pflanzen, sondern auch Ideen, Werte und Träume wachsen. In dieser Serie porträtiere ich drei Macherinnen – miss poppys, Danci Ritual Pottery und Christine Erb, die mit ihren Händen, ihrem Wissen und ihrer Hingabe etwas Einzigartiges schaffen. Ihre Antworten auf die Frage «Wenn ich ein Garten wäre…» zeigen, was sie antreibt und warum ihre Produkte nicht nur schön, sondern auch voller Leben sind. Wie ein Garten, der immer wieder neu überrascht.

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miss poppys © stefan heinemann

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miss poppy's: Der Barfuss-Garten.

 

Wenn du dich selbst als Garten beschreiben würdest – wie sähe er aus, und was würde man darin entdecken? 

Er wäre wohl wild, verwachsen und eher chaotisch. Bei genauem hinsehen, würde Mensch jedoch feststellen, dass in dem scheinbaren Chaos mehr Ordnung und Struktur vorhanden ist, als zuerst angenommen. 

Gab es in deinem Leben einen Moment, in dem du das Gefühl hattest: „Genau dafür mache ich das, was ich tue“? 

Diesen Moment gibt es immer wieder, immer dann, wenn ich daran denke wie viel (Plastik-)Müll wir Menschen tagtäglich -oftmals unnötig- produzieren und dass durch meine Produkte bzw. meine Arbeit dieser verringert werden kann. 

Welche kleine Alltagsfreude verrät viel über dich, obwohl sie nach aussen vielleicht ganz unscheinbar wirkt? Kaffeetrinkend Brot backen, am liebsten Barfuss!

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miss poppy’s – das ist handgemachte Pflegemagie aus Bern: Mit Liebe zum Detail verwandelt die kleine Siederei Alltagsrituale wie Duschen oder Händewaschen in sinnliche Erlebnisse – schön designt, schonend zur Haut und ganz ohne unnötige Zusätze. Nachhaltig verpackt, ehrlich deklariert und so einladend, dass man fast reinbeissen möchte (bitte trotzdem nicht!).

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miss poppys © stefan heinemann
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Danci zvg

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Danci Ritual Pottery: Der Wildkräuter-Garten

Wenn du dich selbst als Garten beschreiben würdest – wie sähe er aus, und was würde man darin entdecken? 

Ich hatte einmal einen wilden Garten voller Kräuter, die sich ihren Platz selbst suchten – oder die ich von Wanderungen mitgebracht hatte. Frauenkräuter, Beeren, Heckenpflanzen und Gemüse durften miteinander wachsen. Es war kein perfekt gestutzter Garten, sondern ein lebendiger. Insekten, Blindschleichen, Igel und andere Tiere sollten sich darin wohlfühlen. Dieser Garten war wie ich: kreativ, chaotisch, wild – und doch getragen von einer tiefen Sehnsucht nach einem Leben in Harmonie mit allen Lebewesen. 

Gab es in deinem Leben einen Moment, in dem du das Gefühl hattest: „Genau dafür mache ich das, was ich tue“? 

Ja, immer dann, wenn meine Kundinnen und Kunden eine meiner Keramiken in die Hände nehmen und spüren, welche Energie und Intention darin stecken. Viele merken, dass handgemachte Keramik eine andere Kraft hat – etwas, das man nicht maschinell produzieren kann, sondern das durch die Hände, die Zeit und die Hingabe entsteht. Genau das möchte ich weitergeben. 

Welche kleine Alltagsfreude verrät viel über dich, obwohl sie nach aussen vielleicht ganz unscheinbar wirkt? 

Früher, als ich noch einen Garten in der Ostschweiz am Fusse des Pizols hatte, bin ich morgens barfuss durch das noch kühle Gras gegangen – mit einer Tasse Kaffee in der Hand. Heute gehe ich oft auf meine Dachterrasse in der Berner Matte, umgeben von Pflanzen. Von aussen wirkt das vielleicht unscheinbar, für mich sind es jedoch kleine Rituale, die mich erden, verbinden und inspirieren. Sie erzählen viel darüber, wie ich lebe: nah an der Natur, egal wo ich gerade bin – und im Einfachen das Kostbare findend.

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Danci formt Keramik mit Geschichte: Seit ihrer Kindheit in Kroatien – als sie aus Tonfragmenten erste Gefässe schuf – verbindet sie Erde, Feuer und Hingabe zu Stücken, die Alltagsrituale wie Teetrinken oder Räuchern zu etwas Besonderem machen. In ihrem Atelier an der Aare entstehen so einzigartige Begleiter für achtsame Momente.

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Danci zvg
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Ch.Erb zvg

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Christine Erb: Der vielfälitge Garten

Wenn du dich selbst als Garten beschreiben würdest – wie sähe er aus, und was würde man darin entdecken? 

Auf den ersten Blick natürlich, vielfaltig, vielleicht auch etwas ungeordnet, auf den zweiten Blick sind klare Strukturen erkennbar, die alles zusammenhalten. 

Gab es in deinem Leben einen Moment, in dem du das Gefühl hattest: „Genau dafür mache ich das, was ich tue“? 

Auf einem spezifischen Moment kann ich es nicht herunterbrechen, ich bedeutet mir aber viel, wenn ich andere Menschen für die Schönheiten und Besonderheiten der heimischen Natur begeistern kann, sei es auf Exkursionen oder durch meine Fotografie.  

Welche kleine Alltagsfreude verrät viel über dich, obwohl sie nach aussen vielleicht ganz unscheinbar wirkt? 

Mein täglicher Gang durch meinen Garten oder in der nahen Natur.  Dieser lässt mich zur Ruhe kommen, erdet mich, gibt mir Luft zum Atmen, entschleunigt. Ich arbeite sehr gerne mit Menschen, liebe es aber auch ganz alleine zu sein, so kann ich meinen Energiespeicher wieder auffüllen und dies gelingt mir am besten, wenn ich draussen bin. 

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Christine Erb verbindet Gärtnerwissen mit künstlerischem Blick: Als Staudengärtnerin und Fotografin gibt sie heimischen Pflanzen eine Bühne – ob im Unterricht, auf Exkursionen oder in ihren experimentellen Studioaufnahmen, die Naturstandorte und Ästhetik verbinden. Ihre Bilder laden ein, das Alltägliche neu zu entdecken.

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Ch.Erb zvg

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