Zwiebelpflanzen

JETZT ZWIEBELN STECKEN
Im Herbst, wenn sich das Blattwerk der Bäume langsam zu verfärben beginnt, die Sonnenstrahlen milder scheinen und sich die ersten Frühnebel über die Böden legen, ist es schon wieder Zeit, sich aufs kommende Gartenjahr vorzubereiten. Zwiebelpflanzen für den Frühling gilt es jetzt zu besorgen und in Beete, Wiesen oder Töpfe zu pflanzen. Gesetzt werden können sie bis im Dezember. Die Zwiebeln speichern den Winter über Vorräte an Nährstoffen und können dadurch früher als andere Pflanzen austreiben. Auslöser für Austrieb und Blüte ist die Bodentemperatur. Steigt diese auf 6 Grad Celsius, beginnt in den Zwiebeln quasi die innere Uhr zu ticken.

SUBSTRAT
Am besten gedeihen die Blumenzwiebeln in der Erde, aus der sie stammen. Die meisten wachsen in mediterranem Klima, wo die Winter kühl und feucht sind, der Frühling nicht zu trocken und der Sommer, wenn die Zwiebeln in die Ruhephase gehen, heiss und trocken ist. Wohl fühlen sie sich in nicht zu feuchtem, leicht sandigem Boden, der mit etwas gut verrottetem Kompost versorgt wird. Wer hingegen schwere Tonböden im Garten hat, arbeitet zusätzlich etwas Kies und verrottetes, organisches Material ein.

PFLANZTIEFE UND -ABSTAND
Hier gilt die Faustregel: Gesetzt wird in einer zwei- bis dreifachen Zwiebel-höhe und einfacher Zwiebelbreite. Nah beieinander gesetzte Zwiebeln, die unregelmässig zueinander gelegt werden, bilden eine schöne, natürlich anmutende Gruppierung. Pflanzt man die Blumen in die Wiese, wird eine Grassode am Stück ausgestochen, beiseitegelegt oder -geklappt, ein Loch gegraben, die Zwiebel eingesetzt, mit Erde aufgefüllt, die Grassode wieder eingesetzt und angedrückt. So gepflanzt, entstehen in der Wiese keine bleibenden Löcher.