Öffnung Verkaufsstellen

Ein Grund zur Freude: Seit dem 27. April dürfen Gärtnereien unter Einhaltung von Schutzmassnahmen ihre Verkaufsstellen wieder öffnen. Noch grösser ist die Freude bei uns, wenn Sie nicht die grossen Gartencenter stürmen, sondern beim Kauf von Pflanzen weiterhin auf Bio setzen und die Kleinproduzenten – unsere Biogärtnereien – unterstützen.

Biogärtnereien in Ihrer Nähe finden Sie hier.

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Drei Fragen an Walter Schüpbach
Bioterra-Schlossgärtnerei, Teufen ZH

Seit Ende April sind Biogärtnereien wieder geöffnet. Was haben Sie seit dem Lockdown in Ihrem Betrieb verändert?

Mitte März haben wir unseren Verkauf neu organisiert, Abholstationen in Zürich und Winterthur eingerichtet. Das hat die Arbeit sehr viel aufwändiger gemacht. Trotzdem bleibt dieser Service weiter bestehen. Seit unsere Gärtnerei wieder geöffnet ist, dürfen die Kunden nur im Einbahnprinzip in unseren Betrieb. Damit sie den vorgeschriebenen Abstand von 2 m einhalten, haben wir am Boden Markierungen angebracht. Ausserdem steht unsere Kasse nicht mehr im Vorraum, sondern draussen. Bei Regen schützen wir diesen Bereich mit einem Schirm.

Welche Pflanzen sind bei Ihnen derzeit am meisten gefragt?

Kräuter, Gemüsesetzlinge und unsere Spezialität, Salbei. Wir haben 18 verschiedene Salvia-Sorten. Einheimische Wildstauden hingegen, die letztes Jahr sehr schnell ausverkauft waren, sind noch nicht so gefragt. Aus Betrieben, die sich ausschliesslich auf solche Pflanzen spezialisiert haben, höre ich da ganz anderes.

Und wie sind Sie mit dem Geschäftsgang zufrieden?

Sehr. Der April ist viel besser gelaufen als im Vorjahr. Einen Einfluss hatte sicherlich das Wetter, das schöner war als 2019. Hinzu kam aber auch, dass viele Gärtnernde Pflanzen nicht in Gartenzentren oder Baumärkten besorgen konnten.

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Walter Schüpbach ist Vorstandsmitglied Bioterra und auch Fachgruppenleiter Bioterra-Biogärtnereien.

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