Mit Gundi zum belebten Blumenrasen

März 2020 | Allerlei


Wie einfach es sein kann, einen Gras-Rasen innert weniger Wochen in eine blühende Bienenweide zu verwandeln, zeigt Karin Kortekaas mit einer Aquarell-Bildergeschichte. In der Hauptrolle die Gundelrebe «Gundi».

Wie es dazu kam? Karin Kortekaas beobachtete, wie sich auf einem sich selbst überlassenen Rasen Wundersames entwickelte. Im mittleren Bereich der Grünfläche breitete sich in Windeseile ein blaues Blümchen aus, das von Hunderten Bienen und anderen Insekten, auch Schmetterlingen, etwas später auch von Samen pickenden kleinen Vögeln, besucht wurde. Beim Nachschlagen erfuhr sie, dass es sich um die «Gundelrebe», auch «Gundermann» oder «Erdefeu» handelte, die schon früher als würziges Heilkraut galt. Sie verbreitet sich nicht nur durch Samen, sondern über der Erde auch durch zarte, rötliche Ranken, die zu neuen Pflänzchen heranwachsen.

Nach einigen Wochen und dem langsamen Verblühen des «Teppichs» im Sommer nahm die Hobby-Gärtnerin einen ersten Schnitt mit dem Rasenmäher vor, später im Jahr wiederholte sie diesen, da auch Gras und Gänseblümchen sich dadurch verjüngten. Wie erfreut war sie, dass «ihr» Pflänzchen auch im Winter grün blieb und im Frühling zu neuer Blütenpracht austrieb. Der Rasen blieb weiterhin begehbar und die Gundelrebe wuchs von allein auch über karge und moosige Stellen hinweg, begrünte diese aus eigener Kraft.

Beim genauen Studieren der Blüte fiel Karin Kortekaas ihre figurhafte Form auf. Diese inspirierte sie dazu, eine Bildergeschichte mit «Gundi» als Hauptperson zu malen. Ihr Wunsch ist es, damit möglichst viele Herzen zu öffnen, damit die kleine Gundelrebe nicht als Un-Kraut entfernt und bekämpft wird.