Giftige Gartenpflanzen - Gefahr für Kinder

Viele häufig vorkommende Pflanzen, mit denen wir uns im Garten, auf dem Balkon oder im Haus umgeben, sind giftig. Dazu gehören Rhododendren, Azaleen, Buchsbaum, Stechpalme, Pfaffenhütchen, Goldregen, Seidelbast, Tollkirsche, Stechapfel, Thuja, Eibe, Gemeiner und Wolliger Schneeball, Besenginster, Robinie, Faulbaum und Efeu. Unter den Stauden und Zwiebelblühern gibt es zahlreiche Giftpfl anzen. Dazu gehören Schneeglöckchen, Narzissen, Herbstzeitlose, Krokus, Hyazinthe, Maiglöckchen, Aronstab, Blauer und Gelber Eisenhut, Fingerhut, Lupine und Christrose. Einige Pflanzenteile sind nur roh giftig, gekocht aber geniessbar, wie Holunderbeeren und Bohnen. Bei den Gemüsen sind vor allem die grünen Teile der Kartoffel giftig sowie unreife Früchte der Nachtschattengewächse. Kübel- und Balkonpflanzen sind häufig giftig wie Vanilleblume, Oleander, Engelstrompete, Petunie, Mannstreu, Wandelröschen und Rizinus. Auch bekannte Zimmerpflanzen sind giftig, so der beliebte Weihnachtsstern, Dieffenbachie, Alpenveilchen, Ritterstern, Becherprimel und Korallenbeere.

Buchtipp: Giftpflanzen in Haus und Garten, Heike Boomgaarden, Verlag Kosmos, 2010, ca. Fr. 22.40.

Quelle

Zeitschrift «Bioterra»,
Juli/August 2014
(Donnerstag, 24. November 2016)
Kategorie: 
Sträucher - Gehölze
Wildpflanzen - einheimisch