Pflanzen vorziehen

Das Aussäen im Frühling beginnt mit der Wahl der Gefässe; vom einfachen Blumentopf über Joghurtbecher, Eierkartons bis zu Aussaatgefässen mit Abdeckhaube. Wichtig ist, dass die Gefässe einen guten Wasserabzug haben, um Staunässe zu vermeiden. Als Abdeckung reicht eine durchsichtige Plastikhaube, eine Folie oder eine Glasscheibe. Dazu braucht man einen Wasserzerstäuber, ein Stück Holz zum Andrücken, Etiketten und einen wasserfesten Stift.

Zunächst wird Aussaaterde in das Saatgefäss eingefüllt und glattgestrichen. Leichtes Klopfen auf das Samentütchen hilft, die Saatmenge leichter zu dosieren. Achtung: Nicht zu dicht säen, damit die Pflänzchen genug Raum zum Wachsen haben. Mit einem Holz die Saat andrücken und bei Dunkelkeimern dünn mit Erde abdecken. Namensschilder kennzeichnen die verschiedenen Sorten. Mit dem Zerstäuber die Saat anfeuchten, ohne den Boden zu verschlämmen. Bis zur Keimung werden die Gefässe abgedeckt. Die Abdeckung ab und zu abnehmen, um eine Belüftung zu gewährleisten und um die Bildung von Schimmel zu verhindern.

Die Zeit bis zur Keimung ist je nach Pflanzenart unterschiedlich. Sobald sich bei den Jungpflanzen die ersten Laubblätter entwickelt haben, werden die Pflänzchen pikiert, das heisst in kleine Einzeltöpfe umgepflanzt.

Ausführliche Anleitungen im Bioterra-Gartenbuch «Mein Garten biologisch und naturnah».

Quelle

Zeitschrift «Bioterra»,
März 2014
(Samstag, 01. März 2014)
Kategorie: 
säen - pikieren - pflanzen