Huflattich - Hustensirup und Nahrung für Insekten

Die gelben Blüten des einheimischen Huflattichs Tussilago farfara erfreuen uns schon ab Anfang März. Sie bieten den ersten Insekten wie Wildbienen und Hummeln Nektar und Pollen. Zudem dient die Pflanze einigen gefährdeten Falterarten als Futterpflanze, so dem Alpen-Würfeldickkopffalter, der Grossen Bodeneule und der Gelblichen Alpenerdeule. Huflattich ist eine Pionierpflanze auf wechselfeuchten, lehmigen Rohböden. Man findet ihn aber auch an Strassenböschungen, in Sandgruben und in Steinbrüchen. Wo er ideale Bedingungen vorfindet, kann es schnell zu Massenbeständen kommen. Huflattichtee ist gut bei Husten und Bronchitis. im März zupft man die Blüten ab und im Mai sammelt man die Blätter und schneidet sie klein. Beides wird getrocknet. Für den Hustentee nimmt man 1 Teelöffel der Mischung und überbrüht das Ganze mit ¼ Liter Wasser und süsst mit Honig.

Quelle

Zeitschrift «Bioterra»,
Jan./Feb. 2014
(Dienstag, 27. September 2016)
Kategorie: 
Kräuter - Heilkräuter
Wildpflanzen - einheimisch