Schnitt- und Pflücksalate

Mitte März können die ersten Schnitt- und Pflücksalate ins Freiland gesät werden. Schnittsalate bilden nur Blätter. Man sät in breiten Reihen und schneidet nach 4 bis 6 Wochen das erste Mal. Meist gibt es drei Schnitte. Zarte Blätter bildet die Sorte ‘Grüner Frühschnittsalat’, während ‘Twanner’ festere und rot überlaufene Blätter bildet. ‘Misticanza’ vereint roten und grünen Eichblatt-, verschiedene Schnitt- und Zichoriensalate als Mischung. Im Gegensatz zu Schnittsalaten bilden Pflücksalate offene Köpfe. Man lässt sie mit genügend Abstand wachsen. Drei alte Sorten von Pro Specie Rara eignen sich besonders als Frühjahrssalate: ‘Lattughino verde’ ist ein knackiger, löwenzahnblättriger Salat, ‘Venezianer’ hat wellenförmige Blattränder und ‘Strubelpeter’ macht eichblattähnliche Köpfe. Schnitt- und Pflücksalate darf man nicht zu dicht säen. Die Reihen dünnt man nach dem Auflaufen aus. Ein Pflanzenabstand von 5 bis 8 cm bei Schnittsalaten und 25 cm bei Pflücksalaten führt zu frühen und ergiebigen Ernten.

Bezugsquelle: www.sativa-rheinau.ch oder www.zollinger-samen.ch

Quelle

Zeitschrift «Bioterra»,
März 2015
(Dienstag, 13. September 2016)
Kategorie: 
Gemüse - Mischkulturen