Falscher Mehltau an Gurken

Oft schon Anfang Juli befällt Falscher Mehltau die Gurkenpflanzen. Der Schadpilz breitet sich gehäuft nach nasskalter, feuchter Witterung aus. Dabei bedeckt die Blattunterseite ein grauer Schimmelrasen. Auf der Blattoberseite bilden sich kräftig gelbe, scharf abgegrenzte Flecken, die sich später braun verfärben und bis zum Verdorren der Blätter führen. Um einer Erkrankung vorzubeugen, sollten Gurken trocken nächtigen. Gegossen wird ausschliesslich am Morgen mit abgestandenem Regenwasser. Dabei sollte nie direkt an den Stamm gegossen werden. Mulchen und Aufbinden bewirken, dass die Pflanzen nicht am Boden aufliegen und abtrocknen können. Tau- oder regenfeuchte Gurkenpflanzen sollte man nie berühren: Auch Hände und Scheren verbreiten die Sporen der Schadpilze.

Quelle

Zeitschrift «Bioterra»,
Juli/August 2015
(Freitag, 16. September 2016)
Kategorie: 
Gemüse - Mischkulturen