Weidenruten - Schnitt während der Winterruhe

Weidenruten zum Flechten von Rankgerüsten, Beeteinfassungen oder Bauen von lebenden Gebilden kann man entweder als Bündel im Handel kaufen oder selber schneiden. Wer keine Weiden im eigenen Garten hat, findet diese an vielen Bächen und Gewässerrändern. Vor dem Schneiden muss man jedoch die Grundstücksbesitzer um Erlaubnis fragen. Natur- und Vogelschutzvereine, Gemeinden, Stadtgärtnereien, Forstämter, Umweltschutzstellen oder Dienststellen wie Landschaft und Wald, Verkehr und Infrastruktur, Umwelt und Energie geben Auskunft, wo man Weiden zum Flechten schneiden kann. Die beste Zeit zum Schneiden von einheimischen Flechtweiden ist die Vegetationsruhe ab Blattfall bis Ende Februar. Sehr gut geeignet zum Flechten von kleineren Gebilden sind die Purpurweide Salix purpurea und die Mandelweide Salix triandra. Für grössere Gebilde verwendet man entweder die Korbweide Salix viminalis oder die Bruchweide Salix fragilis. Für den Lebendverbau müssen die frisch geschnittenen Ruten sofort verarbeitet oder in Wasser eingestellt werden. So ist ein Anwachsen möglich. Zum Totverbau sollte man das Weidenmaterial trocknen lassen und vor dem Verwenden wieder in Wasser einlegen.

Bezugsquelle für Weiden und Weidenruten:
www.wildi-garten.ch

Quelle

Zeitschrift «Bioterra»,
Jan./Feb. 2014
(Dienstag, 27. September 2016)
Kategorie: 
Elemente des Naturgartens