Hundszahn-Lilie

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Man hätte dem zarten Frühlingsblüher einen schöneren Namen gewünscht. Obwohl sie im Kanton Genf und Tessin heimisch ist, kennt die Hundszahn- oder Forellen-Lilie bei uns kaum jemand. Dabei sind die kräftig marmorierten, blaugrünen Blätter sehr auffallend. Die lilarosa, cyclamen-ähnlichen Blüten von Erythronium dens-canis erscheinen im März. Die hübschen Zwiebelpflanzen lieben leicht sauren, humusreichen, durchlässigen, frischen Boden im Halbschatten. Durch bis 10 cm tiefe Pflanzung der Zwiebeln im Herbst verhindert man das Austrocknen. Im ersten Jahr sind die Hundszähne dankbar für Winterschutz. Für Menschen sind sie giftig, Schnecken können sie leider unbeschadet verspeisen. In den USA gibt es weitere Arten der Hundszahn-Lilie, und Züchter haben dort einige Sorten mit gelben und weissen Blüten (Bild) im Angebot.

Quelle

Zeitschrift «Bioterra»,
Bioterra Magazin März 2019
(Donnerstag, 28. Februar 2019)
Kategorie: 
Blumen - Zierpflanzen