Wolfsmilch, Bild von Roland Steinmann auf Pixabay

Angebot Stauden für Summer und Brummer

Die Blüten von Wolfsmilch, Braunelle und Storchschnabel bieten Nahrung für Insekten von Juni bis Oktober. Wer die Stauden im eigenen Garten möchte, pflanzt sie jetzt.

Von Ute Studer

Wer sich überlegt, den Garten insektenfreundlich zu gestalten, wird wahrscheinlich nicht in erster Linie an Wolfsmilchgewächse Euphorbiaceae denken. Dabei haben gerade diese vielen Sechsbeinern einiges zu bieten. Eine ihrer Stärken ist die lange Blütezeit, obwohl das, was als Blüte erscheint, eigentlich die in oft leuchtenden Farben prangenden Hoch- und Hüllblätter sind. Sie dienen aussen als Bestäuber-Lockvogel für die eher kleinen, unscheinbaren Blüten dahinter. Insekten ist die Blütengrösse aber egal. Sammeln sie Nektar und Pollen, landen verschiedene Sandbienen, Zweifarbige Mauerbienen, Hummeln, Schwebfliegen, Schmetterlinge, Käfer und Honigbienen zielsicher in der Blütenmitte.

Anders die Luzerne-Blattschneiderbiene. Sie hat es auf die Blätter als Baumaterial für ihre Brutzellen abgesehen, während die wunderschönen, spektakulär schwarz-weiss-rot gefärbten Raupen des Wolfsmilchschwärmers die Blätter zum Fressen gerne haben.

Weitere Nutzniesser der Wolfsmilch sind die Ameisen. Sie lieben das klebrige, nährstoffreiche Anhängsel der Samen und transportieren die Wolfsmilchfrüchte in ihre Nester. So tauchen dann die Sämlinge an verschiedenen Stellen im Garten auf. Eine ebenso wichtige Insektennahrungsquelle sind die beiden anderen Pflanzen unseres Angebotes, der Blutrote Storchschnabel und die Grosse Braunelle. Beide lassen sich schön zu den Euphorbien kombinieren.

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Konrad Hilpert von der Biogärtnerei Eulenhof in Möhlin AG hat sechs insektenfreundliche Stauden für sonnige bis halbschattige Standorte zusammengestellt, die Sie jetzt bei uns im Shop bestellen können.

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Pflanzenangebote wie dieses werden jeweils im Magazin «Bioterra» präsentiert und zum Bestellen angeboten. Den ganzen Artikel zu Wolfsmilch und Co mit Pflanz- und Pflegetipps lesen «Bioterra»-Abonnent*innen bzw. Mitglieder in der September/Oktober-Ausgabe 2021 der Zeitschrift.

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