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Brennnessel - Kräftiger Pflanzendünger |
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Gartensaison Biogarten
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Die Jauche aus Brennnesseln ist neben dem Kompost der beste Dünger im Biogarten. Geschnitten werden die Nesseln bodentief, sobald sie kniehoch gewachsen sind. Man verwendet Holz- oder Kunststoffbehälter mit Deckel und schichtet die grob zerkleinerten Pflanzen locker ins Gefäss. Aufgefüllt wird mit Regenwasser bis knapp unter den Rand. Man legt den Deckel nicht ganz auf, sondern klemmt ein Holzscheit so ein, dass noch Luft an die Jauche kommen kann, gleichzeitig aber keine Tiere hineinfallen können. Mit einem Holzstecken rührt man alle 1 bis 2 Tage um und drückt das aufsteigende Pflanzenmaterial nach unten. Die Beigabe von etwas Steinmehl bindet den Geruch. Wenn keine Blasen mehr aufsteigen, ist die Jauche fertig. Das dauert zwischen 2 und 3 Wochen. Bevor man die Jauche im Wurzelbereich von Starkzehrern ausbringt, muss sie 1 : 10 mit Wasser verdünnt werden.
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Gemüse vom Balkon - Tomatenvielfalt im Topfgarten |
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Gartensaison Biogarten
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Tomaten, die man selber zieht, schmecken einfach am besten. Allerdings ist die Wahl der richtigen Sorten wichtig. Auch für die Topfkultur gibt es eine ganze Reihe geeigneter Sorten. Grundsätzlich kann man alle Tomaten in Töpfen ziehen, falls die Töpfe entsprechend gross sind und viel Platz vorhanden ist. Niedrige oder buschig wachsende Sorten eignen sich aber auch für kleinere Balkone. Die Töpfe sollten mindestens einen Durchmesser von 30 cm haben und mit torffreier, nährstoffreicher Biokomposterde gefüllt sein, der etwas Hornspäne zugegeben werden. Buschig wachsende Tomaten müssen nicht entgeizt werden, bei Stabtomaten werden die Seitentriebe regelmässig ausgebrochen.
Unser Tomatenspezialist Andres Sprecher empfiehlt die folgenden Sorten für die Topfkultur: Fleischtomaten:
‘Buschbeefsteak’ wuchsfreudig, rote, aromatische Früchte, ‘Agata’ buschiger Wuchs, früh, rote Früchte | Rundtomaten: ‘Lime Green’ nur 50 cm hoch, saftige, aromatische, gelbgrüne Früchte, ‘Moskvitch’ nur 40 cm hoch, robust, runde, rote Früchte | Flaschentomate: ‘Green Sausage’ buschiger Wuchs, gelbgrün marmorierte Früchte | Kirschtomaten: ‘Mini Mini’ nur 30 cm hoch, kleine, rote Früchte, ‘Goldnuggi’ runde, gelbe, süsse Früchte, ‘Rote Pflaume’ robust, eiförmige, süsse, rote Früchte, ‘Sam’ buschiger Wuchs, früh, rote, runde Früchte, ‘Pelikan’ buschiger Wuchs, süsssäuerliche, rote Früchte, ‘Schneewittchen’ 1,5 m hoch, blassgelbe Früchte, ‘Datterino’ robust, rote, süsse, lagerfähige Früchte |
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Tipp des Biogärtners - Beeren mit vielen Vitaminen |
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Johannisbeeren zählen zu den beliebtesten Beerenobstarten. Sie sind vielseitig verwendbar, sehr vitamin- und mineralstoffreich und problemlos in der Kultur. Eine Hauptsorte im späten Reifesegment ist die rote Johannisbeere ‘Rovada’, die als Massenträger sehr überzeugend ist. Die robuste Sorte bringt sehr gute Traubenqualität von süss-säuerlichen, vollsaftigen, dunkelroten Beeren, die an den bis 20 cm langen Trauben gut zu pflücken sind. Sie reifen Mitte bis Ende Juli. Die Sträucher sind selbstfruchtbar, verschiedene sorten, nebeneinander gepflanzt, wirken aber ertragssteigernd. Johannisbeeren brauchen einen sonnigen Standort mit nährstoffreichem, humosem Boden. Die richtige Pflanzzeit ist der Herbst.
Biobaumschule Glauser, Rudi Glauser, Noflen, www.biobaumschule.ch |
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Naschobst - Schwarzfruchtige Maulbeeren |
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Gartensaison Biogarten
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Die Maulbeeren gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Maulbeeren kennt man vor allem aus südlichen Ländern, wo sie zu Saft, Marmelade, Kompott, Sauce und Likör verarbeitet werden. Mit der schwarzfrüchtigen Weissen Maulbeere Morus alba var. nigra, die 20 bis 25 °C minus erträgt, ist das Naschen der aromatischen, süsssauren, dunkelviolett-schwarzen Früchte auch in unseren Breiten möglich. Man sollte die Maulbeere am besten in der Wiese und nicht direkt neben den Sitzplatz pflanzen, denn die Früchte färben sehr stark. Durch Schnitt lassen sich die Sträucher auf 2 bis 3 m Höhe halten, ausgewachsene Bäume werden bis 5 m hoch. Sie brauchen einen vollsonnigen, geschützten Standort und tiefgründigen, kalkhaltigen Boden. Maulbeeren sind gegen Krankheiten und Schädlinge sehr robust. Die Früchte reifen ab Juli bis August und fallen ab, wenn sie reif sind. Sie sollten sofort aufgesammelt, gegessen oder verarbeitet werden. Die Früchte enthalten zahlreiche Vitamine und wichtige Mineralstoffe. Die Blätter der Weissen Maulbeere werden in Asien als Futter für die Seidenraupenzucht angebaut.
Bezugsquelle für Jungpflanzen: www.albisboden.ch. |
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Gartenkids - Ein Mandala aus bunten Blüten |
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Das Wort Mandala bedeutet so viel wie Kreis und ist auch ein kreisrundes Gebilde. In vielen Kulturen gehört das Legen von Mandalas zu religiösen Riten. – Für Kinder ist das Legen eines Blüten-Mandalas sehr einfach und regt die Fantasie an. Zuerst suchen sie im Garten die Köpfe von essbaren Blüten und dazu Blätter. Geeignete Blüten sind: Ringelblumen, Löwenzahn, Veilchen, Borretsch, Gänseblümchen, Kapuzinerkresse. Und die Blätter von Pfefferminze, Salbei, Zitronenmelisse und Spitzwegerich. Danach malen die Kinder mit einem Stock einen Kreis mit einem Durchmesser von 50 cm in die Erde und legen diesen Kreis geometrisch mit verschiedenen Blättern und Blüten aus. Anschliessend wird mit einer Blüte die Mitte markiert. Mit den langen Blättern von Spitzwegerich kann man ein Kreuz oder Strahlen legen und mit weiteren Blüten und Blättern auslegen. Das fertige und schöne Mandala sollte man erst mit der Fotokamera festhalten und mit den Augen geniessen. Zum Schluss können alle Mitmachenden aus den gesäuberten Pflanzen einen Tee zubereiten.
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Farne im Park Seleger Moor - Weicher Schildfarn für den Naturgarten |
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Der Park Seleger Moor in Rifferswil ZH ist vielen Besuchern ein Begriff für seine Rhododendrenund Azaleenschau. Nur wenigen dürfte bekannt sein, dass sich in diesem Park auch der grösste Farngarten der Schweiz mit zirka 80 verschiedenen Farn-Arten und -Sorten befindet. Als schönsten heimischen Farn empfiehlt uns der Obergärtner des Parks Seleger Moor den Weichen Schildfarn Polystichum setiferum aus der Familie der Wurmfarngewächse. Der Weiche Schildfarn ist eine dekorative Farnart, die in europäischen, feuchten Laubwäldern zu Hause ist. Er entwickelt locker überhängende 10 bis 15 cm breite Wedel. Die dunkelgrünen Blätter sitzen auf hellbraunen Wedelstielen, die mit braunen Spreuschuppen besetzt sind. Die geteilten Wedel, die bis 80 cm lang sind, geben der Pflanze ein attraktives Aussehen. Dieser Farn wächst am besten auf fruchtbarem, humosem Boden mit neutralem oder leicht saurem pH-Wert. Vor starken Frösten kann man den Farn mit Nadelbaumzweigen schützen.
Weitere Informationen zum Schaupark unter: www.selegermoor.ch |
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Indigolupine - Attraktive Sommerstaude |
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Die Indigolupine Baptisia australis zeigt ihre attraktiven, violettblauen Schmetterlingsblüten ab Juni mit bis zu 1,3 m hohen Blütenständen. Die langlebige Färberpflanze behält ihr hübsches Laub bis zum Herbst. Sie liebt leicht sandigen Boden in voller Sonne.
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Weisse Taubnessel - Süsse Blüten |
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Es gehört zu den ersten Kindheitserfahrungen, dass es Nesseln gibt, die brennen und solche, die nicht brennen. Zu den Letzteren zählen die Taubnesseln. Kinder lieben die einheimische Weisse Taubnessel Lamium album aber nicht nur, weil sie nicht brennt, sondern weil man ihre weissen Blüten pflücken und auslutschen kann. Sie schmecken süss, ähnlich wie Klee. Auch Bienen und Hummeln mögen den Nektar gerne. Man kann die Taubnessel am Gehölzrand verwildern lassen. Sie verträgt Sonne bis Schatten, braucht aber eher nährstoffreichen Boden.
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Sedum ‘Matrona‘ - Siegeszug durch die Gärten der Welt |
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Gut 15 Jahre ist es her, seit die internationale staudenunion die Neuzüchtung der Grossen Fetthenne ‘Matrona’ zur besonderen Neuheit kürte. seither hat sich die von der Gärtnerei hügin aus Freiburg im Breisgau eingeführte sorte in vielen Gärten der Welt etabliert. Besonders auffallend sind die grossen, zartrosafarbenen Blütenteller und die zum sommer hin dunkel lilagrünen Blätter. Die sonnenliebende staude blüht von august bis september und wird bis 70 cm hoch.
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