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Ameisen gehören zum Ökosystem Garten genauso wie Regenwürmer und Marienkäfer. Sie sind natürlichen Populationsschwankungen unterworfen, deren Spitzenwerte unsere Akzeptanz auf die Probe stellt.
Je nach Ameisenart und Jahreszeit sind ihre Nahrungsvorlieben verschieden. Im Frühling lockt das knappe Eiweiss und Zuckerangebot im Freien die Tierchen in die Häuser. Ganze Heerscharen laben sich dann an unseren Futtertöpfen. Mit Giftsprays belasten wir unsere Raumluft massiv und töten dabei nur die Arbeiterinnen. Die Königin produziert munter Nachfolgerinnen. Biologische Köderfallen mit dem Wirkstoff Borax wie «Loxiran» von Biogarten AG stellen wir, ob drinnen oder draussen, in Ameisenstrassen auf. Wird das Futter angenommen, kriegen auch die Königin und ihre Brut einen Teil davon ab, und das Volk geht zugrunde. Wer lieber auf Hausmittel setzt, hat die Qual der Wahl, denn Gartenbücher und Internetseiten sind voll davon. Folgendes sei kurz festgehalten: Duftabwehr wirkt schlecht oder nur für kurze Zeit. Zimtpulver und Teebaumöl scheinen hier die besten zu sein. Bei dieser Methode lebt das Volk weiter und die Frage lautet: Wer hat den längeren Schnauf? Umgekehrte Blumentöpfe als Nestbaueinladung zwecks späterer Umsiedlung werden von den Ameisen nur manchmal angenommen. Auch das Ausgiessen von Nestern mit heissem Wasser hat in der Nähe von Kulturen seine Grenzen. Folgende Websites bieten viele wichtige Informationen zur Ameisenproblematik: http://www.ameisenwiki.de, www.bio-gaertner.de, www.stadt-zuerich.ch (Stichwort: Schädlingsbekämpfung).
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