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Sie, liebe Gärtnerin, trifft wenig Schuld – den Produzenten der Pflanzen hingegen mehr. Eigentlich wäre es doch angenehm, die gekauften Stauden wüchsen in einer zur Hälfte mineralischen Erde, also in einer Mischung aus Humus, Ton und Sand. Leider steckt im Topf meist ein rein organisches Gemisch, häufig sehr faserreich. Dies verleitet die Pflanzen zur Bildung von feinen Wurzeln, die vor lehmiger Gartenerde regelrecht zurückzucken. Umgekehrt lieben die Regenwürmer das Gefaser und bedienen sich fleissig. Mein Rat: Lösen Sie künftig beim Pflanzen die Topferde aus den Wurzeln und mischen Sie diese mit der Gartenerde. Kürzen Sie die Wurzeln ein und drücken Sie nach dem Pflanzen die Erde gut an. Wiederholen Sie das Andrücken nach 2 bis 3 Monaten nochmals.
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