| Staunen, spielen, gärtnern, gestalten | | Drucken | |
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Kinder sind neugierig und wollen mitgärtnern, sobald sie gehen können. Sie erleben beim Gärtnern die Natur mit allen Sinnen: Da gibt es den Kaugummi-Duft der Pfefferminze, die süssen Beeren zum Naschen, das Summen der Bienen und die Gräser, die einen beim Krabbeln an der Nase kitzeln. Es ist für Kinder faszinierend zu erleben, wie aus einem kleinen Samen eine imposante Sonnenblume wächst oder ein dicker Kürbis. Beim Beobachten von Pflanzen und Tieren lernen Kinder wie nebenbei ökologische Zusammenhänge kennen. Damit sich die Gartenzwerge wohlfühlen, sollte der Garten kindergerecht angelegt sein. Es muss Flächen geben, wo sie herumtollen können, sei es ein Rasen, eine Wiese oder ein Kies- oder Sandplatz. Auch einige Büsche oder unaufgeräumte Ecken zum Sich-Verstecken lieben die Kleinen. Überdies brauchen sie ein eigenes Beet, wo sie ihre eigenen Pflanzen säen, setzen, pflegen, beobachten und ernten können. Ein Platz von 1 mal 1 m reicht für kleine Kinder. Eine Sonnenblume, wegen ihrer Grösse, ein paar Löwenmäulchen, weil sie bei Fingerdruck ihren Mund aufsperren, und Kapuzinerkresse, die man essen kann, eignen sich gut als Bepflanzung. Ein paar Monatserdbeeren am Rand zum Naschen oder wenige Pflanzen von Popcorn-Mais, knackige Radieschen und eine Kirschtomate, und schon ist der Platz ausgefüllt. Kinder brauchen zum Gärtnern funktionstüchtiges, stabiles Werkzeug. Nur so können sie lernen, sicher damit umzugehen (siehe Angebot auf Seite 46). Und Kinder basteln gerne. Mit Naturmaterialien und Samen können sie fantasievolle Werke kreieren oder Nisthöhlen für Wildbienen bauen, Vogelhäuser zimmern oder Wohntöpfe für Ohrwürmer aufhängen. Die folgenden Ideen sind eine Anregung für Eltern, was Kinder im Garten vom Frühling bis in den Winter gestalten und erleben können. Ab nächster Ausgabe von «bioterra» wird die Rubrik Gartensaison um eine Kinderspalte bereichert.
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